STÄDTISCHE MEISTERSCHULE
FÜR DAS HOLZBILDHAUERHANDWERK
Philipp Kolbinger, 'HBF', Eiche, 2009

Ausbildungsablauf

Aufgaben der Schule
Die Meisterschule soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, als Fachkräfte mit beruflicher Erfahrung Aufgaben im mittleren Funktionsbereich zu übernehmen.
Mit bestandener Meisterprüfung ist sie/er zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Führung eines Betriebes berechtigt.
Aufgabe der Schule ist eine vertiefte Weiterbildung, die die Schülerinnen und Schüler zur Meisterprüfung im Holzbildhauerhandwerk führt.

Schwerpunkte der Ausbildung
Einer der wesentlichen Schwerpunkte der Schule, neben der Vorbereitung auf die Meisterprüfung und der Vermittlung einer fundierten handwerklichen Ausbildung, liegt in der freien Gestaltung, verbunden mit intensivem Naturstudium, wie z.B. Akt, Portrait und Tier. Darüber hinaus werden auch Techniken wie Steinbearbeiten, Ziselieren, Kunststoffabformen etc., die über das Arbeiten mit Holz hinausgehen, vermittelt.

Ausbildungsdauer und Unterrichtszeit
Die Ausbildung dauert zwei Jahre.
Der Unterricht ist ganztägig von Montag bis Freitag, ca. 40 Wochenschulstunden.

 

Ferienzeiten
Die Ferienzeiten entsprechen der allgemeinen Ferienordnung für Bayern.

Gebühren

Schulgebühren werden nicht erhoben, es sind jedoch pro Schuljahr 175.- € für Verbrauchsstoffgeld zu entrichten.
Von der Handwerkskammer wird zurzeit eine Meisterprüfungsgebühr in Höhe von ca. 752.- € erhoben.

Bei bestandener Meisterprüfung gibt es von der Handwerkskammer eine Prämie in Höhe von 1000.- €.

Prüfung
Die Ausbildung endet mit einer Meisterprüfung.
Über die Zulassung zur Meisterprüfung entscheidet der jeweilige Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer für München und Oberbayern.
Die bestandene Meisterprüfung berechtigt  zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Führung eines Betriebes.